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Urban Voices #3 -Körperliche Vielfalt im Tanz

21.11.2026
18.00 - 22.00 Uhr
Junges Tanzhaus Berlin

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Über die Eventreihe Urban Voices
Urban Voices bringt 2026 Akteur*innen aus unterschiedlichen Berliner Tanzcommunities zusammen. Durch künstlerische Beiträge, interaktiven Austausch und Vernetzung fördert Urban Voices die Weiterentwicklung der lokalen Tanzszene.
Die Ergebnisse aus den jeweiligen Veranstaltungen werden in einem digitalen Urban Voices Archiv festgehalten und öffentlich zur Verfügung gestellt.

21.3.26 I Urban Voices 1
Machtstrukturen und Schutzräume im Tanz

20.6.26 I Urban Voices 2
Herkunft und kulturelle Verantwortung im Tanz

21.11.26 I Urban Voices 3
Körperliche Vielfalt im Tanz

Nächstes Event: Urban Voices #3

Wie inklusiv ist die Tanzszene wirklich? Die dritte Ausgabe von Urban Voices setzt sich mit Körpernormen und den daraus resultierenden Mechanismen in der Tanzszene auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Perspektiven von Personen, die aufgrund gesellschaftlichen Vorstellungen von Körper, Geschlecht, Aussehen oder Behinderung Diskriminierung erfahren. 

Gemeinsam mit Künstler*innen, Tänzer*innen, Choreograf*innen und Vermittler*innen werden Fragen nach Repräsentation, Zugänglichkeit und Teilhabe diskutiert: Wie können Tanzräume in der afrodiasporischen und zeitgenössischen Szene inklusiver gestaltet werden? Welche Barrieren bestehen - sichtbar und unsichtbar? Dabei geht es nicht nur um den Abbau von Barrieren, sondern auch um die Frage, wie vielfältige Perspektiven den Tanz als Kunstform bereichern können.

Neben Gesprächsformaten mit Expert*innen aus Kunst und Aktivismus erwarten die Teilnehmenden praxisnahe Workshops und Performances. Gemeinsam beleuchten wir kritisch klassische als auch communitybasierte Bühnen und Räume. Die Veranstaltung schafft insgesamt einen Raum für Austausch, Bewegung, Rückzug und Begegnung.

Schedule Urban Voices 3*

Details in Kürze

Tickets soon

Thủy-Tiên Nguyễn

Thủy-Tiên (keine Pronomen) wuchs mit vietnamesischen Tänzen auf, tanzte Múa Nón Lá, bewegte sich über 10 Jahre in den freien Theater- & Performance-Szenen in Deutschland & Việt Nam, und kombiniert Tanztheater, Schauspiel, Regie, Schreiben von Bühnentexten, Poetry & Karaoke-Songs mit analoger & digitaler Photographie. Neben der Leidenschaft vom Kunstmachen, begibt sich Thủy-Tiên seit Jahren in den Sidequests als diskriminierungskritisches Lektorat, Workshopleitung, Moderation & Community Space Organizer.

Thuy Thien

TALK Felix Dompreh

geboren in Accra (Ghana), arbeitet seit 2016 als Choreograf, Kurator, Tänzer und Dozent in Berlin. Er ist in traditionellem und zeitgenössischem afrikanischen Tanz sowie in Afro-Fusion, Hip-Hop und Neo-African Dance ausgebildet. Er war Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und studierte im Masterstudiengang „Solo/Dance/Authorship“ am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) der Universität der Künste Berlin. Zudem besitzt er ein akademisches Zertifikat in Kunst- und Kulturmanagement der Leuphana Universität Lüneburg.

Felix hat zahlreiche Stipendien für Tanzresidenzprogramme erhalten, darunter für DanceWeb/ImPulsTanz in Wien und CIP/SIDance in Seoul (Südkorea). Er tanzte bei der Noyam Dance Company und der National Dance Company von Ghana. Darüber hinaus ist er Gründer und Leiter der Kuyum Arts Investigations Limited in Ghana. Sein Zertifikat und Diplom in traditionellem und zeitgenössischem afrikanischen Tanz erwarb er am Noyam African Dance Institute Ghana unter der Leitung von Prof. F-Nii Yartey. Im Jahr 2011 vertiefte er seine Tanzstudien an der École des Sables im Senegal unter der Leitung von Prof. Germaine Acogny.

Felix arbeitet als Dozent für verschiedene Afro-Klassen in Berlin, als Choreograf (Zagreb) sowie als Tänzer für das Theater o.N. und das Tanztangente Festival (Berlin). Derzeit ist er Kurator und künstlerischer Leiter der Kuyum Dance Plattform in Berlin.

Das partizipative Workshop-Format nutzt Hustle als Beispiel, um soziale Dynamiken innerhalb von Club- und Tanzkulturen zu untersuchen. Ausgehend von der queeren Entstehungsgeschichte des Tanzes werden Themen wie Konsens, Rollenbilder, Körperkontakt, Safe/Braver Spaces und gegenseitige Aufmerksamkeit behandelt. Durch praktische Übungen werden theoretische Inhalte körperlich erfahrbar gemacht und mit Verhaltensformen aus weiteren Club- und Streetdance-Kulturen in Verbindung gesetzt.

Ann Francis Ang ist eine in Berlin lebende filipino-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin aus San Francisco.

Amandip Singh ist Tanzschaffender, Pädagoge und Veranstalter aus Essen mit langjähriger Erfahrung in afrodiasporischen Tanzkulturen wie Hip Hop, Hustle und

Club Styles.

RECAP
Urban Voices #2 - Herkunft und kulturelle Verantwortung im Tanz

20.6.2026
Junges Tanzhaus Berlin

Viele traditionelle Tänze sind eng mit Geschichte, Spiritualität und Gemeinschaft verbunden und tragen Erfahrungen von Kolonialisierung, Unterdrückung und Widerstand. In globalen und kommerziellen Kontexten gehen diese Bedeutungen jedoch oft verloren – übrig bleibt eine ästhetische Form, losgelöst vom kulturellen Ursprung.

Kritisiert wird nicht kultureller Austausch an sich, sondern bestehende Ungleichheiten: Während marginalisierte Communities für Ausdrucksformen diskriminiert werden, erfahren privilegierte Akteur*innen damit Anerkennung und Erfolg.

Ein respektvoller Umgang erfordert Wissen, die Einbindung authentischer Perspektiven sowie Sichtbarkeit und faire Beteiligung der Herkunftskulturen – individuell und strukturell.

Die Veranstaltung verband künstlerische Praxis mit Reflexion, Inputs und Diskussionen zu zentralen Fragen.

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VIDEO RECAP
Urban Voices #2 - Herkunft und kulturelle Verantwortung im Tanz

20.6.2026
Junges Tanzhaus Berlin

Fotos: Mayra Wallraff, Videos: Mayar Attia

RECAP
Urban Voices #1 -Machtstrukturen und Schutzräume im Tanz

21.3.2026
Junges Tanzhaus Berlin

Die erste Ausgabe widmete sich den Themen Machtstrukturen und Schutzräume im Tanz. Mit der Veranstaltung wurde Wissen über bestehende Machtstrukturen und Gewaltformen innerhalb der Tanzszenen vermittelt und Erfahrungen von Akteur*innen gesammelt.
Zusätzlich wurden bereits erarbeitete Strategien zum Umgang und Bereitstellen von Schutzräumen beleuchtet und weiterentwickelt.

Ziel der Veranstaltung ist insbesondere die Stärkung von FLINTA*- und BIPoC-Personen sowie jungen Tanzschaffenden und die Entwicklung von Lösungsansätzen für die Umsetzung von sicheren Räumen in den Berliner Tanzszenen.

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VIDEO RECAP
Urban Voices #1 -Machtstrukturen  und Schutzräume im Tanz

21.3.2026
Junges Tanzhaus Berlin

Fotos: Mayra Wallraff, Videos: Mayar Attia

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Das Projekt wird gefördert

von der Senatsverwaltung

für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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